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Bezahlbares Wohnen. Zukunftsfähig gedacht.

Dormagen | 02.02.2026

Grundsteinlegung für das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem

Mit der feierlichen Grundsteinlegung am Kastanienweg hat die Baugenossenschaft Dormagen eG (BGD) den Startschuss für ein neues Stadtquartier in Dormagen-Horrem gegeben. Das Wohnungsbauprojekt zählt zu den größten Vorhaben der Genossenschaft in den vergangenen Jahrzehnten und soll einen spürbaren Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes im Rhein-Kreis Neuss leisten.

 

Lesezeit: ca. 4 Minuten

 

 

Politische Vertreter und Projektbeteiligte vor Ort

Zur Grundsteinlegung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Planung, Bauwirtschaft und Medien auf der Baustelle im Kastanienweg zusammen. Unter ihnen Bürgermeister Erik Lierenfeld sowie Vertreter der Kreis- und Stadtverwaltung.

 

„Mit dem neuen Stadtquartier Dormagen-Horrem setzen wir ein sichtbares Zeichen für die Zukunft unserer Stadt. Hier entsteht ein Wohnstandort mit hoher Lebensqualität für unterschiedliche Alters- und Einkommensgruppen, nachhaltig geplant und wirtschaftlich tragfähig umgesetzt“, sagte Christian van Kan, kaufmännischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG. „Was heute noch eine Baustelle ist, wird ein Ort des Miteinanders und ein Wohnstandort mit hoher Lebensqualität für unterschiedliche Alters- und Einkommensgruppen.“

 

Baugenossenschaft Dormagen Grundsteinlegung Gemeinschaft
Gemeinsam setzen die Baugenossenschaft Dormagen eG, die Projektbeteiligten und geladene Gäste mit der Grundsteinlegung ein sichtbares Zeichen für das nächste Kapitel des Bauprojekts. © Foto: Sharon Nathan, Baugenossenschaft Dormagen eG

 

Bezahlbarer Wohnraum und soziale Vielfalt

Im ersten Bauabschnitt entstehen 126 Wohnungen, davon rund 30 Prozent öffentlich gefördert. Ziel ist es, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und eine soziale Vielfalt im Quartier zu ermöglichen. Insgesamt sollen im neuen Stadtquartier in den kommenden Jahren mehr als 300 Menschen ein neues Zuhause finden.

 

„​​​H​inter diesem Projekt liegen mehrere Jahre intensiver Vorbereitung“, erläutert Martin Klemmer, technischer Vorstand der BGD. „Von den ersten städtebaulichen Überlegungen über die architektonische Planung, Förderanträge und Genehmigungsverfahren bis hin zur Finanzierung war es ein langer Weg.“

 

Das gesamte Projektvolumen bewegt sich im hohen zweistelligen Millionenbereich. Gerade vor dem Hintergrund stark gestiegener Bau- und Finanzierungskosten zeigt dieses Projekt, dass gemeinschaftliches, genossenschaftliches Bauen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist.

 

Das Projekt folgt dem Prinzip der sogenannten „neuen architektonischen Einfachheit“. Klare Bauformen, funktionale Grundrisse und langlebige Materialien sollen eine hohe Wohnqualität mit langfristiger Wirtschaftlichkeit verbinden. Gleichzeitig wird auf energieeffiziente Technik und nachhaltige Bauweisen gesetzt. „Die Architektur folgt dem Prinzip der neuen Einfachheit: klare Strukturen, langlebige Materialien und eine Bauweise, die auf Qualität und Dauerhaftigkeit ausgelegt ist. So entsteht Wohnraum, der funktional ist und sich langfristig bewährt“, erklärte der verantwortliche Architekt Dipl.-Ing. Michael Müller von Schmale Architekten aus Grevenbroich-Hemmerden.

 

Baugenossenschaft Dormagen Grundsteinlegung
Gemeinsamer Moment der Grundsteinlegung (v. l. n. r.): Theodor Baikowski, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Landrätin Katharina Reinhold, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Martin Klemmer, technischer Vorstand der BGD, Christian van Kan, kaufmännischer Vorstand der BGD, Paul Jarosch, Leiter Prozessmanagement bei Schmale Architekten GmbH, und Dipl.-Ing. Michael Müller, Leiter Projektentwicklung der Schmale Architekten GmbH, versiegeln die Zeitkapsel im Grundstein mit Speis. © Foto: Sharon Nathan, Baugenossenschaft Dormagen eG

 

Grußwort der Stadt Dormagen

Bürgermeister Erik Lierenfeld unterstrich in seinem Grußwort die städtebauliche und gesellschaftliche Bedeutung des Projekts für Dormagen-Horrem. Das neue Quartier sei ein Beispiel dafür, wie kommunale Ziele, genossenschaftliches Engagement und nachhaltige Planung erfolgreich zusammenwirken können.

 

Baufortschritt bereits deutlich sichtbar

Obwohl die Grundsteinlegung einen symbolischen Akt darstellt, ist der Bau bereits weit vorangeschritten. Wie der Leiter Prozessmanagement Paul Jarosch von Schmale Architekten erläuterte, befinden sich zwei der vier Gebäude schon im Rohbau. Zudem wurden im vergangenen Jahr rund zwei Kilometer Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt.

 

Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2027 werden unter anderem rund 5.300 Kubikmeter Beton und etwa 700 Tonnen Stahl verbaut. Daraus entstehen insgesamt rund 12.500 m² Wände und 13.250 m² Decken. Die Bauweise mit Voll- und Halbfertigteilen ermöglicht dabei eine präzise Ausführung und einen zügigen Baufortschritt, um den künftigen Bewohnern termingerecht modernen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

 

Zeitkapsel als Zeichen für kommende Generationen

Höhepunkt der Veranstaltung war die Zeremonie der Grundsteinlegung. Gemeinsam mit Vertretern der Bauherrschaft und der Architektur wurde eine Zeitkapsel befüllt und in den Grundstein eingesetzt. Sie enthält unter anderem eine Urkunde, Baupläne, eine Tageszeitung, Münzen sowie einen Segensspruch – als Dokumentation der Entstehungszeit für künftige Generationen.

 

Verantwortung über Generationen hinweg

In seinem Abschlusswort betonte Martin Klemmer, technischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG, den genossenschaftlichen Anspruch des Projekts: „Als Baugenossenschaft bauen wir nicht für kurzfristige Rendite, sondern für Generationen. Unser Anspruch ist Wohnraum, der dauerhaft bezahlbar bleibt und auch in 30 oder 40 Jahren noch funktional und lebenswert ist.“

 

Ausblick und Jubiläum

Nach dem offiziellen Teil nutzten Gäste und Medienvertreter die Gelegenheit zu Gesprächen und Interviews. Die Baugenossenschaft Dormagen eG wies zudem darauf hin, dass sie im laufenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert und dieses Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen begleiten wird.

 

Mit der Grundsteinlegung am Kastanienweg ist ein wichtiger Schritt getan, um in Dormagen-Horrem ein neues, nachhaltiges Stadtquartier entstehen zu lassen.

 

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© Beitragsbilder, Titelbild und Vorschaubild: Foto: Sharon Nathan, Baugenossenschaft Dormagen eG

 

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