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Ökologie

Im Einklang mit der Natur.

Ökologisches Bauen setzt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz in einem von Grün geprägten Wohnquartier

Gebäude und Umwelt haben mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Der Begriff Ökologie ist aus dem Griechischen abgeleitet. „Oikos“ bedeutete im antiken Griechenland die Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft, die den Lebensmittelpunkt bildete. Da liegt es auf der Hand, dass die Menschen diesen Lebensraum inklusive einer gesunden Umwelt als etwas Wertvolles und Schützenswertes ansahen. Dieser Grundgedanke ist heute unverändert aktuell. Ökologische und naturnahe Konzepte tragen beim Wohnen schon länger zu Lebensqualität und Nachhaltigkeit bei. Inzwischen ist auch der Klimaschutz hinzugekommen. Ökologisches Bauen bedeutet, Häuser und Wohnviertel im Einklang mit der Natur zu errichten und diese dabei so wenig wie möglich zu belasten. Nachhaltige Architektur schafft Lebensräume, in denen wie im alten Griechenland eine integrierte Gemeinschaft möglich wird.

Die Farbe Grün als Merkmal der Architektur

Das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem zeigt, wie eine hohe Lebensqualität mit einer positiven Auswirkung auf die natürliche Umwelt verknüpft werden kann. Dabei stehen die Flächen für Wasserhaltung in Mulden und die bepflanzten, schattigen Zonen im Vordergrund, da sie Lebensraum für Tiere bieten und durch die Verdunstungskälte das Stadtklima verbessern. Emissionsarme Gebäude leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Von besonderer Bedeutung ist das flächendeckende Grün als Farbe der Natur. Grüne Fassaden und Dächer, grüne Fugen zwischen den Gebäudekomplexen, grüne Innenhöfe und ein gepflegter Waldsaum, der das Quartier umgibt und abgrenzt, kennzeichnen das architektonische Konzept.

 

Nachhaltiges Bauen

CO<sub>2</sub>-Neutralität

CO2-Neutralität

Bis 2050 sollen sämtliche Gebäude in der EU klimaneutral werden, d.h. dass es ebenso viele CO2-Emissionen „beseitigt“, wie es auf der anderen Seite produziert. Wohnquartiere wie das Neue Stadtquartier Dormagen-Horrem müssen daher schon heute bei der klimafreundlichen Planung viele Herausforderungen bewältigen.

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CO<sub>2</sub>-Reduzierung

CO2-Reduzierung

Zur Verringerung von CO2-Emissionen kommen unterschiedliche Stellschrauben zur Geltung, u. a. die Nutzung Erneuerbarer Energien im Bereich Heizung, eine hohe Qualität der Gebäudehülle bei der Wärmedämmung, eine nachhaltige Gestaltung des Quartiers mit einem naturnahen Frei- und Grünraumkonzept sowie ein innovatives Mobilitätskonzept.

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Der Waldsaum

Der Waldsaum

Der Waldsaum an der A 57 ist Teil des Grünanlagenkonzepts, wonach möglichst 90 bis 95 Prozent der bestehenden Vegetation erhalten bleiben sollen. Als Erholungsgrün birgt er für Lebensqualität.

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Grüne Fassaden

Grüne Fassaden

Grüne Gebäudefassaden beim Neubau sind ein Pluspunkt für Klima und Umwelt. Wie eine „zweite Haut“ reduzieren sie die Wärmeverluste, erhöhen die Energieeffizienz und bilden zugleich einen sommerlichen Wärmeschutz. Ferner absorbieren sie Luftschadstoffe und tragen zu einer verbesserten Luftqualität im Wohnquartier bei.

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Fassadenbegrünung

Fassadenbegrünung

Um insgesamt ein grünes Quartier zu realisieren und optisch anzugleichen, ist eine Fassadenbegrünung auch bei den Bestandsbauten erforderlich. Dies erfordert allerdings zusätzliche Überlegungen und Maßnahmen im Vergleich zu Neubauten.

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Grüne Fugen / Grünanlagen

Grüne Fugen / Grünanlagen

Parkanlagen und grüne Fugen zwischen den Wohnblöcken im neuen Stadtquartier Dormagen-Horrem erzeugen Identität und ein wohlig-beruhigendes Gefühl. Grünflächen und Beete mit Gras und saisonalen Pflanzen verbessern das Erscheinungsbild. Ein Stück Natur ohne Autoverkehr umgibt die Bewohner und steigert die Lebens- und Wohnqualität.

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Grüne Wohnhöfe

Grüne Wohnhöfe

Grüne Wohnhöfe sind Teil eines nachhaltigeren Städtebaus. Sie bieten den Bewohnern eine naturnahe Umgebung, fördern soziale Interaktion innerhalb des sozialen Raums und tragen auf diese Weise zur Schaffung lebenswerter Wohnquartiere bei, die darüber hinaus im Einklang mit der Umwelt stehen.

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Kreislaufwirtschaft – Craddle to Craddle

Kreislaufwirtschaft – Craddle to Craddle

Die Kreislaufwirtschaft (engl.: Circular Economy) zielt darauf ab, durch Recycling möglichst geschlossene Materialkreisläufe – auch im Wohnungsbau - zu schaffen. Entsprechende Vorgaben findet man im Kreislaufwirtschaftsgesetz, das in seiner novellierten Fassung im Juni 2012 in Kraft trat.

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Resilienz - Klimawandel

Resilienz - Klimawandel

Klimaresilienz bedeutet die Fähigkeit von Natur und Infrastruktur, Auswirkungen und Belastungen des Klimawandels abzumildern und sich der veränderten Umwelt positiv anzupassen. Für ein Wohnquartier ist sie eine wichtige Voraussetzung, um die Lebensqualität langfristig auf einem hohen Niveau zu halten.

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Suffizienz

Suffizienz

Suffizienz zielt im Bewusstsein der begrenzten natürlichen Ressourcen, des Klimawandels und drohenden Artenverlusts darauf ab, auch durch Konsumverzicht Energie und Material zu sparen. Moderne Technik kann ohne explizite Verzichtsforderungen zur Suffizienz beitragen,zum Beispiel im Wohnbereich.

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Entsorgung - Unterflursysteme

Entsorgung - Unterflursysteme

Bei Entsorgungs-Unterflursystemen befindet sich ein großer Container emissionssicher unter der Erde und wird durch einen oberirdischen Einfüllschacht bedient. Ist der unterirdische Container groß genug, kann das Müllsystem, getrennt für Altglas, Altpapier, Plastikmüll, Biomüll und Restmüll, gemeinschaftlich genutzt werden.

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Bauen ohne Keller

Bauen ohne Keller

Traditionell werden Häuser unterkellert – das bringt viele Vorteile in der Nutzung. Das architektonische Konzept des neuen Stadtquartier Dormagen-Horrem verfolgt einen gegensätzlichen Ansatz und verzichtet auf die Unterkellerung der Wohngebäude. Für ein Bauen ohne Keller gibt es hauptsächlich wirtschaftliche und ökologische Gründe.

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Mietergärten

Mietergärten

Der Mietergarten ist quasi eine Verlängerung des Balkonbereichs im Erdgeschoss und besitzt einen direkten Zugang von der Wohnung aus. Für die Nutzung zahlt der Mieter einen monatlichen Zusatzbeitrag. Der privat nutzbare Garten ermöglicht ein Stück Privatheit und individuelle gärtnerische Freiheit wie in einem Einfamilienhaus.

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Zitiert.

Michael Müller, Dipl.-Ing. (FH) Architekt

Quartiersentwicklung ohne Tiefgaragen. Alternativen lassen der Natur den Vorrang.

Ohne Parkmöglichkeiten geht es nicht. Um aber die Gestaltung eines Wohnquartiers mit möglichst viel Grün zu erreichen, verzichten moderne Parkkonzepte auf unterirdische Tiefgaragen. Sie bedeuten einen Mehraufwand an Bau- und Betriebskosten. Auf der Erdoberfläche sind die Möglichkeiten für Anpflanzungen von Bäumen und Blumen erheblich eingeschränkt. Eine Alternative sind Hub-Garagensysteme.

 

Michael Müller, Dipl.-Ing. (FH) Architekt,
Leiter Projektentwicklung Schmale Architekten GmbH

Markus Schmale

Naturnahe Gestaltung ermöglicht ein gutes Miteinander der Menschen im Quartier

Ein Wohnquartier gewinnt Attraktivität und Lebensqualität, wenn es gelingt, einen Ort zu entwickeln, der wie selbstverständlich im Einklang mit der Natur steht und mit ihr in einen Dialog tritt. Wenn das Konzept alte Baumbestände und Grünflächen mit einbezieht und erhält. Aus dem Thema „Grün“ kann dann ein Miteinander der Menschen entstehen. Und das ist doch, was wir Architekten uns wünschen

 

Dipl.-Ing. Markus Schmale, Architekt BDA, Schmale Architekten GmbH

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Mit der bevorstehenden Fertigstellung der Quartiersgarage nimmt die Entwicklung des Neuen Quartiers Fahrt auf. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 700 neue Wohnungen sowie ein völlig neuer Stadtteil Horrem entstehen.   Martin Klemmer, stellv. Bürgermeisterin Susanne Stephan-Gellrich, Axel Tomahogh-Seeth, Theodor Baikowski…

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Auf dem Gelände des alten Wochenmarktes in Dormagen-Mitte wurde durch die Schmale Architekten GmbH ein ehrgeiziges Neubauprojekt verwirklicht. Gebaut wurden 60 Komfortwohnungen an der Friedrich-Ebert-Straße Nord und Süd sowie 30 Wohnungen und zwei betreute Wohngruppen in der Helbüchelstraße. Es handelt sich um Zwei- und Drei…

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BGD 2023 Stadtentwicklunsprojekte

Bürgerversammlung zur weiteren Stadtentwicklung von Horrem

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Die Stadt Dormagen, die Baugenossenschaft Dormagen eG und die Initiative Horrem laden für Mittwoch, 3. November, zu einer Bürgerversammlung ins Bürgerhaus Horrem (Knechtstedener Straße 18) ein. Von 18 bis 20.30 Uhr wird informiert, welche Stadtentwicklungsprojekte bereits erfolgreich umgesetzt worden sind und welche Vorhaben für 202…

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