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Mit dem traditionellen Richtspruch und dem Aufziehen der Richtkrone hat die Baugenossenschaft Dormagen eG am Freitag, 26. Juni 2026, das Richtfest für den ersten Bauabschnitt ihres neuen Stadtquartiers Dormagen-Horrem gefeiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, Verbänden, Planung und Handwerk würdigte die Genossenschaft den sichtbaren Baufortschritt am Kastanienweg und blickte auf die weitere Entwicklung des Quartiers.
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Erster Bauabschnitt mit 126 Wohnungen erreicht nächsten Baufortschritt – Quartiersentwicklung setzt auf Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und langfristige Verantwortung
Richtfest würdigt sichtbaren Baufortschritt im Stadtquartier
Mit dem Richtfest erreichte das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem einen weiteren wichtigen Meilenstein. Der erste Bauabschnitt umfasst insgesamt 126 Mietwohnungen. Rund 30 Prozent der Wohnungen entstehen im öffentlich geförderten Segment und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung dauerhaft bezahlbaren Wohnraums für unterschiedliche Einkommensgruppen.

In seiner Begrüßung würdigte Martin Klemmer, technischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG, das Engagement aller am Bau Beteiligten. Ein Projekt dieser Größenordnung könne nur durch gemeinsames Handeln, gegenseitiges Vertrauen und die enge Zusammenarbeit zahlreicher Partner gelingen.„Dieses Richtfest steht für Fortschritt. Es steht für Gemeinschaft. Und es steht für Zuversicht“, betonte Klemmer.
Gemeinsames Engagement schafft Wohnraum für Dormagen
In ihren Grußworten unterstrichen die Rednerinnen und Redner die Bedeutung des neuen Stadtquartiers für die Stadtentwicklung in Dormagen sowie für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Dr. Martin Brans, Technischer Beigeordneter der Stadt Dormagen, hob die Bedeutung des gemeinsamen Wirkens von Stadt und Genossenschaft für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Quartiersentwicklung hervor. Auch Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, würdigte das neue Stadtquartier als beispielhaftes Projekt sozial orientierter Wohnungswirtschaft, das bezahlbaren Wohnraum, nachhaltiges Bauen und lebenswerte Quartiersentwicklung erfolgreich miteinander verbindet. Theodor Baikowski, Aufsichtsratvorsitzender der Baugenossenschaft Dormagen eG, stellte die Bedeutung der genossenschaftlichen Werte bei der Umsetzung von Wohnungsbauprojekten in den Fokus seiner Rede.
Begleitend zur Veranstaltung informierte eine Ausstellung über die Entwicklung des Quartiers sowie über die städtebaulichen, ökologischen und sozialen Ziele des Projekts.

Neues Stadtquartier verbindet Nachhaltigkeit und Lebensqualität
Das neue Stadtquartier folgt der Leitidee „Zukunft des Bauens. Zukunft des Wohnens.“ und verbindet moderne Wohnangebote mit nachhaltigen Energie- und Mobilitätskonzepten, attraktiven Freiräumen sowie einer hohen Aufenthaltsqualität. Das Projekt wurde bereits mit dem Gütesiegel „KlimaQuartier.NRW“ ausgezeichnet und erfüllt hohe Anforderungen an Energieeffizienz, Klimaschutz und Wohnqualität.
Für die Baugenossenschaft ist das Quartier weit mehr als ein reines Bauvorhaben. Es entsteht ein Lebensraum für Familien, Paare, Seniorinnen und Senioren sowie für heutige und kommende Generationen. „Gemeinsam schaffen wir hier nicht nur neue Wohnungen. Wir schaffen ein Zuhause für viele Menschen. Wir schaffen einen Ort der Begegnung. Und wir schaffen ein Quartier mit Zukunft“, sagte Christian van Kan, kaufmännischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG.
Verantwortungsvoll bauen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten
Die Wohnungswirtschaft steht bundesweit vor großen Herausforderungen. Steigende Baukosten, hohe Finanzierungszinsen und wachsende regulatorische Anforderungen erschweren vielerorts die Umsetzung neuer Wohnungsbauprojekte. Die Baugenossenschaft Dormagen eG verfolgt deshalb eine klare Strategie: Neubau bleibt ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensentwicklung, wird jedoch gezielt dort umgesetzt, wo er wirtschaftlich tragfähig ist und langfristig bezahlbare Mieten ermöglicht.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen wird der ursprünglich geplante zweite Bauabschnitt zunächst zurückgestellt. Die bestehenden Gebäude in diesem Bereich werden wie vorgesehen zurückgebaut. Die freiwerdende Fläche soll zunächst als begrünte Freifläche genutzt werden. Die Möglichkeit einer späteren Weiterentwicklung bleibt ausdrücklich erhalten. „Wir verabschieden uns nicht vom Neubau – wir handeln verantwortungsvoll im Sinne unserer Mitglieder“, erklärte Martin Klemmer. „Denn unser Auftrag ist es nicht, möglichst viele Bauprojekte umzusetzen, sondern langfristig bezahlbaren und sicheren Wohnraum zu erhalten. Deshalb bauen wir nicht maximal – wir entwickeln und realisieren maximal verantwortungsvoll.“
Genossenschaftliche Werte prägen die Entwicklung des Quartiers
In ihren Beiträgen hoben die Rednerinnen und Redner insbesondere die Bedeutung genossenschaftlicher Werte, verlässlicher Partnerschaften und langfristigen Denkens hervor. Auch Viktoria Miller, Vorständin der Baugenossenschaft Dormagen eG, betonte die besondere Verantwortung, die mit der Entwicklung des neuen Stadtquartiers verbunden ist.
„Architektur schafft Lebensräume. Sie stiftet Identität. Sie verbindet Menschen. Und sie schafft Orte, an denen Gemeinschaft wachsen kann“, betonte Viktoria Miller. Ziel sei es, bezahlbaren, nachhaltigen und zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen und ein Quartier zu entwickeln, in dem Menschen gerne leben und sich zuhause fühlen.

Traditioneller Richtspruch bildet feierlichen Höhepunkt
Den feierlichen Höhepunkt des Nachmittags bildete die traditionelle Richtfest-Zeremonie auf der Baustelle am Kastanienweg. Nach dem Richtspruch des Zimmermanns Gernot Knoll von der Zimmerei Prudic dankten Vorstand und Architekten den Bauleuten mit großem Applaus für ihre bisher geleistete Arbeit und ihren engagierten Einsatz auf der Baustelle.
In seinen abschließenden Worten hob Christian van Kan, kaufmännischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG, noch einmal die Bedeutung des gemeinsamen Engagements aller Beteiligten hervor. Das neue Stadtquartier stehe nicht nur für neue Wohnungen, sondern vor allem für ein Zuhause, für Begegnung und für ein zukunftsfähiges Miteinander.
In seinen abschließenden Worten hob Christian van Kan, kaufmännischer Vorstand der Baugenossenschaft Dormagen eG, noch einmal die Bedeutung des gemeinsamen Engagements aller Beteiligten hervor. Das neue Stadtquartier stehe nicht nur für neue Wohnungen, sondern vor allem für ein Zuhause, für Begegnung und für ein zukunftsfähiges Miteinander. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Toast, kühlen Getränken und einem Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen herrschte auf dem Baustellengelände eine ausgesprochen heitere und entspannte Atmosphäre. Für zusätzliche Erfrischung sorgte die Baugenossenschaft mit verschiedenen Maßnahmen: Neben einem umfangreichen Angebot an gekühlten Getränken standen den Gästen unter anderem mit kaltem Wasser gefüllte Sprühflaschen zur Verfügung. Als besondere Überraschung lud die BGD zum Abschluss alle Gäste, Projektbeteiligten und Mitarbeitenden auf ein italienisches Eis ein. Der persönliche Austausch zwischen Projektbeteiligten, Gästen und Mitgliedern unterstrich einmal mehr den genossenschaftlichen Gedanken, der das neue Stadtquartier von Beginn an prägt.
© Beitragsbild 1 und 2, Vorschaubild: Foto: Ferdinand Zumbusch, Baugenossenschaft Dormagen eG
© Beitragsbild 3: Foto: Anabell Weinen, Baugenossenschaft Dormagen eG
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