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Bauabschnitt 1 (West) Kastanienweg

Baubeginn: August 2025 - Nutzungsbeginn: Ende 2027/Anfang 2028

Dauerhaft gedacht. Klar gebaut. Für bezahlbares Wohnen.

Der Bedarf an Wohnraum ist vor allem in den Ballungsgebieten Köln, Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss stetig gestiegen. Darum erstellt die Baugenossenschaft Dormagen eG nachhaltige und zeitgemäße Konzepte für die Entwicklung größerer Wohnbauprojekte. Dabei legen wir besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, kostengünstiges Bauen sowie hohe Qualität und zeitgemäße Standards. Geförderter Wohnungsbau in Miet- und Genossenschaftswohnungen kombiniert dabei bezahlbares Wohnen mit den Vorteilen des Genossenschaftsprinzips (lebenslanges Wohnrecht, Gemeinschaft) und staatlicher Unterstützung, oft durch zinsgünstige Darlehen der KfW oder Landesförderung für Bauherren (Baugenossenschaften), die wiederum Mieter mit geringem Einkommen in Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung vermitteln, wobei oft ein Wohnberechtigungsschein (WBS) benötigt wird, um einen Anspruch nachzuweisen.

Architektur der neuen Einfachheit

Reduzierte Architektur als Grundlage für flexible und qualitätsvolle Wohnungen.

Unser Wohnungsbauprojekt des neuen Stadtquartiers Dormagen-Horrem folgt dem Prinzip der neuen Einfachheit und übersetzt es in eine klare, robuste Architektur. Reduzierte Bauformen, funktionale Grundrisse und langlebige Materialien schaffen Wohnraum mit hoher Qualität und zeitloser Anmutung. So entsteht ein außergewöhnliches Wohnangebot, das nicht durch Übermaß, sondern durch Klarheit, Nutzbarkeit und gestalterische Konsequenz überzeugt.

Verantwortungsvoll wohnen

Energieeffiziente Konzepte und langlebige Bauweisen für eine nachhaltige Zukunft.

Das Projekt setzt dabei auf nachhaltigen Wohnungsbau, der Ressourcenschonung und langfristige Wirtschaftlichkeit konsequent zusammendenkt. Die neue Einfachheit zeigt sich in reduzierten Konstruktionen, energieeffizienten Lösungen und einer auf Dauerhaftigkeit ausgelegten Materialwahl. Auf diese Weise wird Wohnraum geschaffen, der ökologisch verantwortungsvoll ist und zugleich dauerhaft bezahlbar bleibt.

Wohnen, das verbindet

Alltagstaugliche Wohnungen und gemeinschaftliche Strukturen im genossenschaftlichen Kontext.

Im Mittelpunkt des neuen Stadtquartiers Dormagen-Horrem stehen die Menschen. Die neue Einfachheit ermöglicht gut nutzbare Wohnungen, die sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen und gemeinschaftliches Wohnen fördern. Durch klare Strukturen und qualitätsvolle Freiräume entsteht ein Wohnangebot, das Identifikation schafft, soziale Stabilität stärkt und den genossenschaftlichen Gedanken zeitgemäß weiterführt.

Weniger Aufwand. Mehr Wohnqualität.

Kastanienweg 6 - HAUS 1.1

Kastanienweg 6 - HAUS 1.1

Vollgeschosse: 6
Wohneinheiten: 39
Typen: 2. Zi. 63 m² bis 4. Zi.100 m²
Wohnfläche: ca. 3.100 m²
BRI: 4.954 m²
Fahrradraum im EG
Keller-Ersatzboxen auf Freisitzen

Kastanienweg 8 - HAUS 1.2

Kastanienweg 8 - HAUS 1.2

Vollgeschosse: 6
Wohneinheiten: 39
Typen: 2. Zi. 63 m² bis 4. Zi.100 m²
Wohnfläche: ca. 3.100 m²
BRI: 4.954 m²
Fahrradraum im EG
Keller-Ersatzboxen auf Freisitzen

Kastanienweg 10 - HAUS 1.3

Kastanienweg 10 - HAUS 1.3

Vollgeschosse: 6
Wohneinheiten: 29
Typen: 3. Zi. 84 m² bis 4. Zi.100 m²
Wohnfläche: ca. 2.581 m²
BRI: 5.063 m²
Fahrradraum im EG
Keller-Ersatzboxen auf Freisitzen

Kastanienweg 12 - HAUS 1.4

Kastanienweg 12 - HAUS 1.4

Vollgeschosse: 4
Wohneinheiten: 19
Typen: 3. Zi. 84 m² bis 4. Zi.100 m²
Wohnfläche: ca. 1.685 m²
BRI: 3.071 m²
Fahrradraum im EG
Keller-Ersatzboxen auf Freisitzen

Der 1. Bauabschnitt im Kastanienweg

Der 1. Bauabschnitt im Kastanienweg

Lage des Wohnhaus-Ensembles (Gebäude 1.1 bis 1.4) in Dormagen-Horrem im Überblick,

Die Eckdaten zu den vier Gebäuden des ersten Bauabschnitts

Wohnungstypen 2-Zimmer: 36 Wohneinheiten; 3-Zimmer: 61 Wohneinheiten; 4-Zimmer: 29 Wohneinheiten
Wohneinheiten Insgesamt 126, davon 37 Wohneinheiten gefördert
Wohnfläche 10.465,29 m²
BGF unterirdisch (ca.) Kein Kellergeschoss geplant, dafür Keller-Ersatzboxen auf den Freisitzen
Bruttorauminhalt (ca.) 52.245 m³
Stellplätze 74 Stück; davon 72 Stellplätze in Quartiersgarage Mobil Hub über Baulast gebunden,
teilweise mit Ladeinfrastruktur, 2 Rollstuhlstellplätze auf dem Grundstück
Fahrradstellplätze 198 Fahrradstellplätze; jeweils im Außenbereich und im Erdgeschoss in jedem Gebäude

 

Zukunftsfähig entworfen. Modular geplant. Solide gebaut.

Ein Wohnhaus-Ensemble mit klarer Architektur, nachhaltiger Technik und hoher Alltagstauglichkeit.

Massive Bauweise für dauerhafte Qualität: Die Gebäude im Kastanienweg in Dormagen-Horrem werden in moderner, massiver Bauweise errichtet und bieten damit eine besonders hohe Stabilität, Langlebigkeit und einen wirksamen Schall- und Wärmeschutz. Tragende Wände, Stützen und Decken bestehen überwiegend aus hochwertigen Betonfertigteilen, die präzise vorgefertigt und vor Ort ergänzt werden. Diese Bauweise sorgt nicht nur für eine hohe Ausführungsqualität, sondern ermöglicht auch großzügige Spannweiten innerhalb der Wohnungen.

Flexible Grundrisse dank großer Spannweiten: Dadurch entstehen flexible Grundrisse mit gut nutzbaren Räumen, die sich an unterschiedliche Wohnbedürfnisse anpassen lassen.

Effizient gebaut ohne Keller: Auf einen Keller wird bewusst verzichtet. Stattdessen ruhen die Gebäude auf einer gedämmten Bodenplatte mit soliden Fundamenten, was Bauaufwand reduziert und langfristig zur Wirtschaftlichkeit beiträgt. Die Geschossdecken sind massiv ausgeführt und bieten eine angenehme Wohnruhe sowie eine stabile Basis für den schwimmenden Estrich mit integrierter Fußbodenheizung. Als Bodenbeläge kommen pflegeleichte und langlebige Materialien wie PVC oder Fliesen zum Einsatz.

Robuste Balkone und funktionale Laubengänge: Die Balkone und Laubengänge bestehen aus massiven Betonfertigteilen und sind konstruktiv so angebunden, dass Wärmebrücken minimiert werden. Sie bieten funktionale, robuste Außenbereiche, die den Wohnraum sinnvoll erweitern. Auch die Treppenhäuser sind dauerhaft und sicher ausgeführt, mit rutschfestem Kantenschutz für den täglichen Gebrauch.

Begrüntes Dach mit erneuerbarer Energie: Die Gebäude erhalten ein massives Flachdach mit moderner Dämmung und Abdichtung. Ein extensiv begrüntes Dach verbessert das Mikroklima, speichert Regenwasser und leistet einen Beitrag zur Biodiversität. Ergänzend werden Photovoltaik-Elemente integriert, um erneuerbare Energie direkt vor Ort zu nutzen.

Flexible Innenwände für anpassbare Wohnräume:Die Außenwände bestehen aus einem Stahlbetontragwerk mit einem leistungsfähigen Wärmedämmverbundsystem und Putzfassade. Kunststofffenster sorgen für gute Wärmedämmung und Wohnkomfort, Türen werden je nach Bedarf in langlebiger Aluminium-Ausführung eingebaut. Im Inneren ermöglichen nichttragende Trockenbauwände eine klare Raumaufteilung und bieten Flexibilität für zukünftige Anpassungen.

Energieeffiziente Wärmepumpe mit Zukunftstechnologie: Beheizt werden die Gebäude über eine hocheffiziente, redundante Luftwärmepumpe mit dem umweltfreundlichen und zukunftssicheren Kältemittel Propan (R290). Das System arbeitet besonders energieeffizient und versorgt die Wohnungen zuverlässig mit Wärme. In Verbindung mit der Fußbodenheizung entsteht ein gleichmäßiges, behagliches Raumklima bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten.

Nachhaltig, wirtschaftlich und alltagstauglich wohnen: Insgesamt entstehen Wohngebäude, die auf robuste Konstruktionen, einfache und durchdachte Lösungen sowie nachhaltige Technik setzt – für dauerhaft komfortables, bezahlbares und zukunftsfähiges Wohnen.

 

 

Von allen Seiten erleben – 360° Einblicke ins Quartier und die Wohnungen

 

Die Ausstattung der Wohnungen – übersichtlich und alltagstauglich

Durchdachte Details für jeden Raum – praktisch, langlebig, zeitgemäß

Die Wohnungen sind funktional, robust und zeitgemäß ausgestattet. Alle Räume – vom Flur über Wohn- und Schlafbereiche bis hin zu Küche und Abstellraum – folgen dem Prinzip der neuen Einfachheit und bieten eine solide Grundlage für individuelles Wohnen.

Böden – flegeleicht und komfortabel unter den Füßen:  In allen Wohnräumen wird ein schwimmender Estrich mit integrierter Fußbodenheizung ausgeführt. Als Oberbelag kommt ein PVC-Belag in Holzoptik in Plankenware zum Einsatz. Dieser ist pflegeleicht, langlebig und erfüllt definierte Nachhaltigkeitskriterien – für eine angenehme Wohnatmosphäre und einen komfortablen Alltag.

Wände – robust und flexibel für Ihre Wohnideen: Die tragenden Wände bestehen aus Betonfertigteilen und bleiben bewusst unverputzt. Optional sind Oberflächen wie Rollspachtel, Raufaser und ein weißer Anstrich möglich.
Nicht tragende Innenwände werden in moderner Trockenbauweise ausgeführt, ebenfalls mit Raufaser und weißem Anstrich. In Teilbereichen kommen Systemwände für Schächte und Vorsatzschalen zum Einsatz. Auf Wunsch kann eine höherwertige Oberflächenqualität (Q3 mit Malervlies) gewählt werden.

Decken und Raumakustik – Ruhe und Klarheit in jedem Raum:  Die Decken bestehen aus massiven Betonfertigteilen. Die Fugen werden gespachtelt, die Oberfläche weiß gestrichen. Diese Bauweise sorgt für eine ruhige Wohnatmosphäre und eine langlebige, klare Gestaltung.

Türen – Sicher, stabil und zeitlos gestaltet:  Die Innentüren sind in zeitlosem Weiß gehalten und mit stabilen Stahlzargen ausgestattet. Wohnungseingangstüren erfüllen erhöhte bauphysikalische Anforderungen und bieten ein gutes Maß an Sicherheit und Schallschutz. Die Beschläge sind funktional und zurückhaltend gestaltet.

Fenster und Verglasung – Helles Wohnen mit Energieeffizienz: Die Wohnungen erhalten wärmedämmende Kunststofffenster mit weißer Innenseite und einer dezenten, dunklen Außenoptik. Die Isolierverglasung sorgt für gute Energieeffizienz und angenehme Lichtverhältnisse.

Sonnenschutz – Schutz nach Bedarf:  Ein außenliegender Sonnenschutz ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Dort, wo es erforderlich ist, werden Rollläden eingebaut.

Heizung und Lüftung – behagliches Raumklima, energiesparend und modern: Alle Wohnungen werden über eine komfortable Fußbodenheizung beheizt. Die Lüftung erfolgt natürlich über Fenster. In Bädern, WCs und Küchen ist eine Abluftanlage vorgesehen, die Frischluft strömt über entsprechende Zuluft-Elemente nach.

Sanitär und Küche – funktional und flexibel nutzbar: In den Küchen sind Anschlüsse für Spülbecken vorgesehen. Die Warmwasserversorgung der Küche erfolgt über einen elektrischen Durchlauferhitzer im Bad. Die Ausstattung ist funktional ausgelegt und bietet Spielraum für individuelle Küchengestaltung – ein Küchenblock ist auf Wunsch möglich.

Elektro und Kommunikation – modern vernetzt, sicher und komfortabel: Die Wohnungen verfügen über Deckenanschlüsse für Beleuchtung, ausreichend Steckdosen sowie moderne Schalterprogramme. Alle Wohnungen sind ans Glasfasernetz angeschlossen. Datenanschlüsse sind in Wohn- und Schlafzimmern vorhanden. Eine Videosprechanlage mit Etagenruf sorgt für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.

Zusätzliche Ausstattungen – praktische Extras für mehr Wohnkomfort: In den Häusern 1.1 und 1.2 sind die Freisitze zur Autobahnseite hin mit verglasten Elementen ausgestattet, die sich öffnen lassen und zusätzlichen Schutz bieten. Teilweise stehen Abstellräume mit Anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine zur Verfügung.

 

Modulares Wohnen mit Perspektive

Von kompakten Apartments bis zu generationenübergreifendem Wohnen und ergänzenden Nutzungen.

Das Wohnkonzept basiert auf modularen, standardisierten und flexibel kombinierbaren Grundrissbausteinen. Auf dieser Grundlage entstehen beispielhafte Wohnungsgrundrisse je Wohnungstyp und Raumanzahl, die sich vielfältig konfigurieren lassen. Im ersten Bauabschnitt (BA1) entstehen 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen; in den weiteren Bauabschnitten (BA2 – BA3) wird das Angebot um 1- und 5-Zimmer-Wohnungen sowie familiengerechte Grundrisse ergänzt. Vom kompakten Studentenapartment über 2-, 3-, 4- und 5-Zimmer-Wohnungen bis hin zu familiengerechten Grundrissen mit Pflegeoptionen oder Einliegerapartments für die Elterngeneration sind zahlreiche Wohnformen möglich. Die klaren Grundrissstrukturen erlauben es zudem, Wohnungen und Nutzungseinheiten auch nach der ersten Nutzungsperiode neu zu ordnen und an veränderte Bedürfnisse anzupassen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch unterschiedliche Nutzungsbausteine – von klassischem Wohnen über betreute Wohnformen bis hin zu gewerblichen und gemeinschaftlichen Nutzungen wie Café, Kiosk, Co-Working oder Büroflächen.

 

Visuelle Eindrücke – Ihr neues Zuhause in Bildern

Wohnungsgrundrisse-BGD-2025
Innenraum-BGD-1
Innenraum-BGD-2
Innenraum-BGD-3
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Innenraum-BGD-5
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Neubau Wohnung mieten in Dormagen-Horrem

Beispielhafte Wohnungsgrundrisse je Wohnungstyp auf Basis der Anzahl der Räume.

Sie möchten eine Wohnung im Kastanienweg (ehemals 8-14) im neuen Stadtquartier Dormagen-Horrem mieten, aber wissen nicht welche? Gerne beraten wir Sie zu den einzelnen Wohnungstypen. Hierzu haben wir einige Grundrissbeispiele für Sie zur Auswahl:

 

Dormagen: Leben und Arbeiten in der Stadt am Rhein

Alles Wissenswerte zum Standort (mehr Infos? Symbole bitte anklicken!)

Neues Stadtquartier Dormagen-Horrem
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Neues Stadtquartier Dormagen-Horrem

Baufeld 1, 268 Wohnungen mit 21.926  m² Wohnfläche

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Quartiersgarage, Kastanienweg 19, 41540 Dormagen

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Quartiersgarage, Kastanienweg 19, 41540 Dormagen

 

Fragen und Antworten zum Wohnungsbauprojekt neues Stadtquartier Dormagen-Horrem

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen rund um unser Wohnungsbauprojekt in Dormagen-Horrem zusammengestellt. Erfahren Sie alles zu Wohnformen, Ausstattung, Energie, Förderung und Mietmöglichkeiten – übersichtlich, verständlich und direkt beantwortet.

Welche Wohnformen bietet das Projekt Dormagen-Horrem?

Wir bieten ein breites Spektrum: vom kompakten 2-Zimmer-Apartment über 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Familienwohnungen, Pflegewohnungen oder Einliegerapartments für die Elterngeneration. So können sich alle Lebenssituationen abbilden.

Wie wird der Wohnraum gestaltet?

Die Wohnungen folgen dem Prinzip der „neuen Einfachheit“: klare, reduzierte Architektur, langlebige Materialien und funktionale Grundrisse schaffen flexible und gut nutzbare Räume.

Welche Vorteile bietet der genossenschaftliche Wohnungsbau?

Mieter unserer Baugenossenschaft profitieren als Mitglied von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht, Gemeinschaft und staatlicher Förderung. Oft ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich, um geförderte Wohnungen zu erhalten.

Welche Energiekonzepte kommen zum Einsatz?

Die Gebäude werden energieeffizient über eine Luftwärmepumpe mit umweltfreundlichem Kältemittel (Propan R290) beheizt. Ergänzt wird dies durch Fußbodenheizung und moderne Dämmung, sodass ein behagliches Raumklima bei niedrigen Betriebskosten entsteht.

Wie sind die Wohnungen technisch ausgestattet?

Alle Wohnungen verfügen über PVC-Boden in Holzoptik, Fußbodenheizung, wärmegedämmte Kunststofffenster, moderne Elektroinstallation inklusive Datenanschlüssen, Videosprechanlage, Abstellräume mit Waschmaschinenanschluss sowie funktionale Küchen- und Sanitäranschlüsse.

Gibt es Gemeinschaftsflächen oder zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten?

Ja, es ist geplant, dass das Quartier auch Cafés, Kioske, Co-Working-Flächen oder Büro- und Gewerberäume anbietet. Die Grundrisse der Gebäude sind modular gestaltet, sodass Nutzungen auch nach der ersten Mietperiode angepasst werden können.

Wie groß sind die einzelnen Gebäude und Wohnungen?

Der Bauabschnitt 1 umfasst vier Gebäude mit 126 Wohneinheiten: 2-Zimmer (36 Wohneinheiten), 3-Zimmer (61 Wohneinheiten), 4-Zimmer (29 Wohneinheiten). Die Wohnflächen reichen von ca. 63 m² bis 100 m², insgesamt ca. 10.465 m². Die Gebäude haben 4–6 Vollgeschosse.

Wie sieht es mit Stellplätzen und Fahrradabstellmöglichkeiten aus?

Es gibt 74 Stellplätze, davon 72 in der Quartiersgarage (teilweise mit Ladeinfrastruktur) und 2 Rollstuhlstellplätze. Für Fahrräder sind 198 Plätze vorgesehen, verteilt auf Außenbereich und EG der Gebäude.

Gibt es Keller?

Die Gebäude werden bewusst ohne Keller errichtet. Stattdessen stehen Keller-Ersatzboxen auf den Freisitzen zur Verfügung.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Bauweise und Materialwahl?

Die massive Bauweise mit Betonfertigteilen sorgt für Langlebigkeit, Schall- und Wärmeschutz sowie großzügige Raumhöhen. Balkone, Laubengänge und Treppen sind robust ausgeführt, die Dächer begrünt und mit Photovoltaik ergänzt – für nachhaltiges, zukunftsfähiges Wohnen.

Wie wird das Bauprojekt gefördert?
  • bei KFW als: Effizienzhaus 40, mit NH
  • bei NRW.Energy4Climate GmbH als: Klimaquartier NRW
Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?
  • Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K, Effizienzhaus-40-Standard
  • Nachhaltige Wärmeversorgung mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ein Monitoringsystem optimiert die Anlagenhydraulik
  • Klimafreundliche Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, inkl. Speichern
  • Niedrige CO₂-Emissionen von < 4,5 kgCO2eq/m²*a
Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?
  • Biodiversität im Quartier durch Erhalt und Ausbau des bestehenden Grünsaums mit hoher Artenvielfalt
  • Bezahlbarer Wohnraum für alle Alters- und Einkommensschichten
  • Mobil-Hub mit Ladesäulen sowie Bike- und Car-Sharing-Angeboten
  • Verringerte Versiegelung, durch kompakte Baukörper, offenporige oder begrünte Gestaltung, Quartiersgarage, besondere Rettungsweg- und Erschließungskonzepte
Wie erfolgt die Entwässerung und das Regenwassermanagement?
  • Alle Gebäude erhalten extensive Gründächer.
  • Wege werden „über die Schulter“ direkt in die angrenzenden Grünflächen entwässert.
  • Regenwasser der Dächer wird in Sammelleitungen aufgenommen und von dort in eine Zisterne geleitet. (Regenwassernutzung für die Grün-/ Gartenpflege)
  • Im Falle der 100%igen Füllung der Zisterne läuft das Regenwasser von dieser in eine Rigole und versickert dort. Das ganze System wird dicht und rückstausicher ausgeführt, sodass bei Starkregenereignissen und einem zu 100% gefüllten System (über einen Auslass an der Rigole) Teilbereiche der Außenanlagen temporär, wenige Zentimeter überflutet werden. Eine sichere Zuwegung und der Schutz der Gebäude ist auch in diesem unwahrscheinlichen Fall gewährleistet.
  • Kein Anschluss des Areals an den öffentlichen Regenwasserkanal ist daher nicht vorgesehen.

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